Bilderrahmen - Bilder, Kunst und Accessoires perfekt inszeniert

 

 

“Tu mir das bloß nicht an” raunzt Mutter, als ich ihr die Vorzüge eines digitalen Bilderrahmen erklären will.

Wieso denn nicht, will ich wissen. Immerhin habe ich Weihnachten im Hinterkopf und hoffe, mit einem kleinen digitalen Bilderrahmen mit Datenstick wäre mein Schenkproblem blitzschnell aus der Welt zu schaffen. “Das Ding steht nur ‘rum, verstaubt und überhaupt kenn’ ich mich damit nicht aus. Wenn ich schon ein Foto auf mein Sideboard stelle, dann muss es auch echt sein – und nicht digital.”

Na gut, Muttern ist 77 Jahre alt und nimmt schon längst kein Blatt mehr vor dem Mund. Sie hat viel erlebt, ist viel gereist und verwahrt Ihre Fotoschätze grundsätzlich im Schuhkarton und in einem uralten Fotoalbum auf. Das zu ändern, gelingt mir in diesem Leben bestimmt nicht mehr, darum rüttel ich auch schon lange nicht mehr daran. Aber dass Mutter selbst gegen einen schicken modernen Bilderrahmen wettert, der von alleine immer wieder neue Bilder präsentiert, wundert mich schon sehr.

Mein letzter Versuch: Aber das gerahmte Foto vom Papa dort auf dem Sideboard magst du schon? Wo ist denn für dich der Unterschied? “Ach, Kind, Papas Bild ist irgendwie fast echt. Wenn ich morgens ins Esszimmer komme, wünsche ich ihm sogar einen guten Morgen. Das gehört für mich dazu. Aber ein Bilderrahmen, der sich andauernd ändert, das ist nichts für mich. Das wäre ja wie Fernsehen – nur ganz klein und unpersönlich und Strom verbraucht so ein Dingens obendrein. Ne, Kind, tu mir das bitte nicht an. Echte Fotos mit echten Menschen, gerne auch nett gerahmt, sind mir einfach viel, viel lieber.”

Mir scheint, zu Weihnachten muss ich mir doch noch etwas anderes einfallen lassen.

Sprechen Sie Foto?

Autor: Fiona
29. September 2008

Immer wenn sich die Branche in Köln zur Photokina trifft, wird eines ganz besonders deutlich: Wer sich hier nicht als unwissender Fotoneuling outen will, kommt nicht umhin, die Fotosprache zu lernen. Und hier gibt es zwischen Abblenden und Zoom so einige erstaunlichen Fachwörtern.

Für Abhilfe sorgt Foto-Howto.de und das praktische Fotofachbegriffe-Lexikon

Überhaupt ist für Fotoneulinge und Fotogierige die junge Website Foto-Howto interessant. Die Erklärungen halten sich recht kurz, sind gut lesbar und erschließen sich dem Leser somit einfach und schnell. Fazit: Für Profis nichts Neues aber für Newbies ein guter Anfang, um bessere Fotos mit ihrer Digitalkamera hinzukriegen.  Legen Sie sich schon mal ein paar schöne Bilderrahmen zurecht.

Jedem, der eine Kamera bedienen kann, gelingt ein guter Schnappschuss. Ambitionierte Fotografen gestalten des öfteren Bilder, die den Betrachter für länger als zwei Sekunden in den Bann ziehen. Gute Fotografen erkennen Sie jedoch daran, dass sie mit Bildern ganze Geschichten können.

Das dachten sich auch die Macher von PictureStories und laden auf Ihrer Seite zum Einreichen eigener Bildergeschichten in drei Akten ein. Und hier trennt sich tatsächlich die Spreu sehr schnell vom Weizen. Einer meiner Favoriten ist dieser gewagte Sprung. Der Titel der Bildergeschichte ist äußerst passend: Ikarus.

Schon die alten Meister erzählten gekonnt Geschichten mit Bildern. Denken Sie nur an dreigeteilte Altäre und an Kirchen, die mit christlichen Szenen aus der Bibel bemalt worden sind. ( Aufgehübschte Religion für Analphabeten). Das so genannte Triptychon besteht aus einem größeren Mittelteil und zwei schmalen Seitenteilen. Sinn und Zweck dieser Auftreilung: Die Altäre ließen sich verschließen und, sofern es sich um einen Reise-Altar in Miniatur handelte, prima mitnehmen. Gut für göttlichen Beistand auf der beschwerlichen Reise. Inhaltlich machte die Dreiteilung ebenfalls Sinn: So wurde stets die wichtigste Bildaussage in die Mitte gestellt, Randfiguren kamen auf die Seitenflügel. Und zugeklappt bot der Triptychon-Altar noch eine weitere Fläche, um eine eigene Bibelgeschichte zu erzählen. Wikipedia klärt darüber weiter auf.

Moderne Maler wie August Macke behielten die klassische Dreiteilung zumeist bei, wie bei diesem farbprächtigen Bild “Großer Zoologischer Garten” zu sehen ist.

Inzwischen beschäftigen sich auch Fotografen mit dem Erzählen von Bildergeschichten in mehreren Akten. Ob Triptychon (drei Bilder), Diptychon (zwei Bilder) oder Polytychon (mehr als vier Bilder): Die große Kunst ist, die Bildaussage optisch schön und zugleich sinnvoll zu splitten – und anschließend zu rahmen.

Dabei genügt es bei weitem nicht, ein Bild in beliebig viele Teile zu zerstückeln, um wirklich eine spannende Bildergeschichte zu erzählen. Der Reiz liegt vielmehr darin, mehrere Facetten oder Zeitebenen eines Gegenstandes darzustellen. Wie oben bei Ikarus: Sondieren der Lage, Absprung und der freie Fall. Oder wie hier beim Triptychon Nelkenwurz von Nature to Print: Das Innenleben der Knospe, Detail der aufgeblühten Blume, gewellte äußere Blütenblätter.

Bilderset dreiteilige rote Blume

Jetzt kommt es nur noch auf den richtigen Bilderrahmen an, damit alles harmonisch wirkt. Ein schmaler Rahmen in einem dunklen Farbton (Rot, Grün oder Schwarz) wäre in diesem Fall perfekt. Achten Sie auf die richtige Größe, bevor Sie Ihr Bilderset und die dazu passenden Rahmen bestellen. Viel Spaß dabei.

Bevor ein Foto in den Bilderrahmen darf, muss es erst mal fotografiert und auch noch gelungen sein. Einen tollen Einblick in die Welt der klassischen Porträtfotografie gibt dieses Video. Licht setzen, Haltung annehmen, mit Requisiten Akzente setzen. Zwischen eben mal knipsen und echter Fotografie liegen eben Welten. Sehen Sie selbst:


 

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