Bilderrahmen - Bilder, Kunst und Accessoires perfekt inszeniert

 

 

So viel ist klar: Professionell gerahmte Bilder mit Passepartout wirken einfach schöner und wertiger. Andererseits scheuen viele Menschen den vermeintlichen Aufwand und legen ihre Bilder einfach so in den Rahmen. Ohne Passepartout oder, noch bescheidener, sie legen das Bild auf die mitgelieferte Einlage des Rahmens. Dabei hat das Passepartout nicht nur die Aufgabe, das Bild schön einzurahmen. Viel wichtiger als das ist der Schutz des Bildes. Das Passepartout hält Abstand zwischen Bild und Glas und verhindert beispielsweise, dass ein Foto an der Glasscheibe festklebt und dadurch beschädigt wirkt.

Es wird Zeit, mit den Gerüchten über das vermeintlich komplizierte Rahmen mit Passepartout aufzuräumen. Das Video-Tutorial zeigt Schritt für Schritt den Weg vom Bild, über das Ausmessen von Passepartout und Bilderrahmen bis hin zu perfekt gerahmten Bild. Da bleiben keine Fragen mehr offen. Oder doch? Dann kommentieren Sie einfach und wir helfen umgehend.

Sie sehen: Professionelles Rahmen mit Passepartout ist einfacher als gedacht. Doch es geht sogar noch einfacher: Nutzen Sie den MagicFramer von rahmenversand.com und dann nehmen Ihnen die Bilderrahmenexperten alles ab. Sie laden nur noch die Druckdatei Ihres Wunschbildes hoch, suchen sich Rahmen und Passepartout aus, legen die Größe des Wandbilds fest und den Rest übernimmt rahmenversand.com. In wenigen Tagen schon bekommen Sie ein perfekt gerahmtes Bild.

Die Versuchung ist groß und digitale Bilderrahmen sind ja auch verlockend. Für Menschen, die viele Bilder haben und sich nicht entscheiden können, welches der vielen ihr Lieblingsbild ist. Und für junge Leute, die glauben, damit ihren Eltern und Großeltern eine Freude bereiten zu können. Die Handhabung, so heißt es in der Werbung, sei schließlich einfach und wirklich teuer sind normale digitale Bilderrahmen nun auch nicht mehr. Billige Rahmen passen sogar noch ins Weihnachtsgeschenkbudget (Siehe dazu auch dieser  Testbericht von Chip). Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Vergessen wird: Wo Technik versteckt wird, so wie es beim digitalen Bilderrahmen der Fall ist, werden auch die Bedienelemente winzig klein. Zu klein für Grobmotoriker, zu denen auch die von Gelenkschmerzen und mit steifen Gelenken geplagte Senioren zählen. Englische Aufschriften erklären sich dieser Zielgruppe auch nicht von selbst. Ziehen Sie sich spaßeshalber einmal Winterhandschuhe an und probieren Sie damit mal einen digitalen Bilderrahmen zu bedienen. Na, merken Sie was?

Hinzu kommt noch das Problem der Bildgröße. Bezahlbare digitale Bilderrahmen sind eher klein. Zu klein, um schöne Bilder wirklich mit Genuss anzusehen. Was spricht dagegen, Bilder am normalen Monitor anzusehen. Ihr Fotoalbum auf der Festplatte hat jede Menge Platz und wenn ihr PC ohnehin schon den ganzen Tag läuft, dann nutzen Sie eben die Windows-Funktion mit dem wechselnden Desktophintergrund. Der kostet nichts zusätzlich, braucht keinen zusätzlichen Strom und auch keinen zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch oder anderswo.

Ökologisch gesehen ist so ein digitaler Bilderrahmen schon gar nicht zu vertreten. Ein Monitor, der nichts weiter kann, als kleine Bilder anzuzeigen - welche Verschwendung von Energie und Ressourcen, egal ob mit Netzstecker oder Batteriebetrieben.

Dabei sollte es sich längst herumgesprochen haben: Um Bilder anzusehen, ist kein Strom vonnöten. Ein Haken an die Wand und dazu ein schön gerahmtes Bild: Fertig ist die hausgemachte Bildergalerie. Das klappt schon seit Generationen bestens.

Für mich steht fest: Der digitale Bilderrahmen gehört zu den Dingen, die die Welt nicht braucht.

19. August 2008


Es ist ein sonniger Tag. Mein Büro ist vom Licht durchflutet. Die raumhohe Strelizie spiegelt sich im gerahmten Rosenbild gegenüber – unfreiwillig ist hier eine eigenartige Bildkomposition entstanden: Das Gelb der Rosenblätter im Hintergrund und darüber schweben im Bilderrahmenglas die gespiegelten Schattenbilder der riesigen Strelizienblätter. Hätte ich für das Rosenbild Antireflexglas verwendet, sähe das Bild jetzt viel besser aus. Die gelben Rosenblätter würden im warmen Sonnenlicht leuchten – statt dessen sehe ich auf dem Glas alles, nur keine Rose.

Im Raum nebenan hängt ein Klatschmohn im Eck. Das heißt: Ich weiß, im schwarzen Holzrahmen ist eigentlich ein knallrotes Mohnbild – zu sehen ist davon gerade leider nichts. Denn beiderseits des Blumenbildes treffen im 90° Winkel große Fensterflächen aufeinander. Zu viel Licht für ein Bild, das mit Acrylglas gerahmt worden ist. Wirklich schade um das schöne Mohnbild. Bis es zu sehen ist, ist’s später Nachmittag. Erst dann liegt diese Zimmerwand im Schatten und alle Bilder erscheinen wieder so schön, wie vorgesehen.

Ganz anders verhalten sich die Bilder, die weiter vom Fenster entfernt hängen. Sie wirken den ganzen Tag, egal ob draußen die Sonne scheint oder ob es schneit. So lange das künstliche Raumlicht in keinem ungünstigen Winkel zu den Bildern steht, kann ich mich an den satten Farben und Motiven der Bilder erfreuen und muss mich nicht über unerwünschte Reflexe auf den Gläsern ärgern.

Was ich damit sagen will: Es gibt gute Gründe, Antireflexglas für Bilderrahmen zu verwenden. Nicht überall, nicht für jeden Raum und für jeden Zweck aber dort wo viel Licht von unterschiedlichen Seiten auf gerahmte Bilder trifft, da wirkt sich die besondere Machart von Antireflexglas äußerst positiv aus: Reflexe werden fast vollständig geschluckt und die klare Sicht aufs Bild ist von allen Seiten gegeben. Und so soll es schließlich auch sein.

Antireflexglas ist nicht gleich Antireflexglas

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Herstellungsarten, die sich auch deutlich im Preis des Antireflexglases unterscheiden.

1. Mikrogeätztes Antireflexglas. Das Glas ist leicht mattiert und nimmt dem Bild dahinter ein klein wenig seiner Leuchtkraft. Insbesondere wenn zwischen Bild und Glas ein Passepartout und damit knapp zwei Millimeter Luft liegen.

2. Interferenzoptisch entspiegeltes Antireflexglas. Dieses Antireflexglas wird wie zweifach entspiegelte Brillengläser hergestellt. Reflexe verschwinden und das natürliche Aussehen bzw. die Farben der so gerahmten Bilder bleibt erhalten. Leider ist das entspiegelte Antireflexglas deutlich teurer als das geätzte Antireflexglas.

Wenn Sie wert auf Farbechtheit Ihrer gerahmenn Bilder legen, ist interferenzoptisch entspiegeltes Antireflexglas die bessere Wahl. Zumindest dann, wenn Ihr Bild später in einem hellen, lichtdurchfluteten Raum hängen wird. Ansonsten genügt auch Normalglas, um Ihr schön gerahmtes Bild reflexfrei und unverfälscht zu genießen.

Weitere Informationen zu Glasarten:

28. Juli 2008

Fast jeder neue Bilderrahmen enthält einen Einleger, auf dem die Maße eines Passepartouts angedeutet sind. Der Bequemlichkeit halber verwenden viele diesen dünnen Einleger tatsächlich um ihre Bilder oder Fotos darauf zu legen und im Bilderrahmen so zu präsentieren. Schade um die verpasste Chance!

Ein echtes Passepartout ist sehr viel mehr als ein simpler Bildträger. Allerdings müssen dazu Farbe und Qualität stimmen. Mit einem dünnen Blatt Papier ist es nämlich längst nicht getan. Erst wenn das Passepartout exakt geschnitten ist und mit den Farben des Bildes harmoniert, erfüllt das Passepartout seine Aufgabe so perfekt wie geplant: Es präsentiert das Bild, unterstreicht dessen Einzigartigkeit und Bedeutung und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters vom Raum über den Rahmen hinweg zum Bild.

Bevor es jedoch so weit ist, gilt es die richtige Farbe des Passepartouts zu finden. Und das geht so:

Vornweg ein bisschen Farbtheorie. Der Farbkreis:

Farbkreis

Wenn Sie sich schon einmal mit dem Farbkreis beschäftigt haben, kennen Sie auch komplementäre Farben. Beispiele dazu: Lila und Orange. Oder Blau und Gelb. Oder Rot und Grün. Komplementär sind diese Farbpaare deshalb, weil sie in einem Farbkreis genau gegenüber stehen und sich deswegen für das menschliche Auge (zu einem ganzen Kreis) ergänzen. So wie hier das Blau und das Gelb:

Komplementäre Farben im Farbkreis

Noch immer komplementär, wenn auch gesplittet nennt man eine Farbkombination, wenn die gesuchte Farbe im Farbkreis nicht genau gegenüber der Ausgangsfarbe (hier Blau) liegt, sondern jeweils “ein Feld” daneben. In unserem Beispiel sieht das dann so aus:

Gesplittete komplementäre Farben

Schieben sich die Farbfelder noch weiter auseinander, entsteht eine Triade. Ein Dreiklang, der durch die Lage der einzelnen Farben im Farbkreis harmonisch wirkt.

Triade

Darüberhinaus empfinden wir Farben auch dann als harmonisch, wenn sie im Farbkreis dicht nebeneinander liegen. Wir sprechen dann von analogen Farben. Hier im Beispiel liegen Türkis, Blau und Lila dicht beisammen:

Und wenn sich eine einzige Farbe z.B. Blau alleine durch ihren Schwarzanteil von der nächst helleren oder dunkleren Variation unterscheidet, sprechen wir von monochromatischen Farben. Diese harmonisieren ebenfalls mit einander. Im Beispiel sehen wir also ein dunkles, ein mittleres und ein helles Blau.

Monochromatische harmonisierende Farben

So weit der Farbkreis und der akademische Weg, harmonisierende Farben zu finden und zu erklären.

In der Praxis steht uns zur der Auswahl der richtigen Passepartoutfarbe  so ein nützliches Tool wie den Colorschemer eher selten zur Verfügung. Was also tun?

Betrachten Sie Ihr Bild: Welche Farben dominieren und welche Farben sind zusätzlich vorhanden.

Das Passepartout sollte die Wirkung des Bildes unterstreichen, nicht totschlagen. Deshalb müssen Sie sich bei der Farbwahl zunächst an den vorhandenen Farben des Bildes orientieren. Würden Sie eine komplementäre und damit in der Wirkung gleich starke Farbe wählen, würde das Passepartout Ihr Bild übertönen. Deshalb ist es besser, die dominanteste Farbe zunächst außen vor zu lassen und eine der begleitenden Farben für das Passepartout zu nehmen. Ich habe mich bei diesem Beispiel für die Farbe Petrol entschieden. Sie kommt im Hintergrund des Blumenbildes vor. Fürs Passepartout darf es dann gerne einen Ton dunkler sein.

Blauer Lein in Petrol

Oder Sie bleiben bei der Hauptfarbe und wählen als Passepartoutfarbe eine Farbe des monochromatischen Farbkreises. Beispiel: Das Beispielbild zeigt die mittelblaue Blüte, dann wählen Sie für das Passepartout ein etwas helleres oder dunkleres Blau. Denkbar, wenn auch nicht ganz optimal, wären diese beide Variationen:

Helles oder dunkles Passepartout

Jetzt denken Sie vielleicht, dieser Aufwand ließe sich ganz einfach reduzieren, indem man neutrale weiße oder schwarze Passepartouts verwendet. Allerdings haben Sie da die Rechnung ohne die Passepartouts-Hersteller gemacht. Weiß gibt es inzwischen in so vielen Nuancen, genaues Hingucken und Auswählen ist dennoch angebracht. Überhaupt passen weiße oder schwarze Passepartouts mit ihren harten Kontrasten längst nicht überall und bei jedem Bildthema. Sehen Sie selbst:

Passepartouts in Schwarz und Weiß

Fazit: Es gibt keine einzig wahre Lösung, die Farbe eines Passepartouts zu wählen, sondern verschiedene Möglichkeiten. Als Basis sollte jedoch stets das Bild selbst dienen. Rahmenart und Rahmenfarbe werden im nächsten Schritt angepasst.

Übrigens: Der Magic Framer erleichtert Ihnen das Finden eines optimalen Passepartous. Sie sehen direkt am Bildschirm, welche Farbe zu Ihrem Foto passt und auch die anschließende Wahl des Bildrahmens ist ein reines Kinderspiel.


Blumenbild: Blauer Lein by Nature To Print.

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