Bilderrahmen - Bilder, Kunst und Accessoires perfekt inszeniert

 

 
26. Dezember 2010

Eigentlich wäre es so einfach. Es ist Advent, die Kerzen brennen, Geschenke werden ausgesucht und hübsch eingepackt. Doch wenn es um das Motiv für persönliche Weihnachtskarten geht, herrscht gähnende Leere im Fotoarchiv. Wie kommt denn das?
Sammeln Sie im Advent Weihnachtsbilder fürs Fotoarchiv

Der kluge Fotograf plant jetzt schon vor fürs nächste Jahr und nimmt seine Kamera im Dezember täglich zur Hand. Ein Türchen vom Adventskalender wird aufgemacht – schnell ein Foto. Die Lichterketten im Flur, das Schmücken des Weihnachtszimmers, das Packen der Geschenke, selbst das Öffnen der Weihnachtskiste ist ein Foto wert. Zutage kommt Christbaumschmuck, der wie seit Jahrzehnten schon, die klassische Fichte zum Weihnachtsbaum kürt.

Weihnachten ist gelebte Tradition und wird so schnell nicht unmodern

Weihnachten ist  ein traditionelles Fest. Veränderungen finden, wenn überhaupt, nur schleichend statt. Deswegen ist es auch völlig egal, ob Ihre speziellen Weihnachtsfotos den aktuellen Weihnachtsbaum zeigen. Denn der Baum aus dem Jahr davor sah bestimmt sehr ähnlich aus. Oder gehören Sie zu den Menschen, die jedes Jahr ein völlig neues Farbkonzept rund um Weihnachten entsinnen? Dann Hut ab vor so viel Engagement.

Kleine Details wirken am Schönsten

Fotografieren Sie Weihnachten, so wie das Fest bei Ihnen zu Hause begangen wird. Richten Sie den Fokus auf kleine typische Details wie das Aufhängen einer einzelnen Christbaumkugel, den Einzug von Ochs und Esel in der Weihnachtskrippe, das Arrangieren hübsch eingewickelter Geschenke, den Glanz der Kerzen oder das Funkeln der Sektgläser bei Kerzenschein. Zwischen dem 1. Advent und Heiligabend gibt es so viele lohnenswerte Motive und Momente. Halten Sie die Augen auf.

Stimmungskiller Blitz macht besser Pause

Noch ein Tipp: Um die Stimmung nicht zu stören, verzichten Sie besser auf den Blitz. Damit die Bilder dennoch nicht verwackeln, drehen Sie die Iso-Zahl ein wenig hoch und stützen Sie Ihre Kamera beim Fotografieren ab. Ein kleines Stativ wirkt da Wunder – ein dickes Buch als Unterlage tut’s aber auch.
Und nun: Genießen Sie Weihnachten im Kreise Ihrer Lieben und nutzen Sie die ruhigen Tage zwischen den Jahren für das Anlegen Ihres neuen weihnachtlichen Fotoarchivs.

Hobbyfotografen kennen das: Man besucht einen schönen Schlosspark oder steigt beispielsweise auf die Nürnberger Kaiserburg und wird konfrontiert mit Fotografieren-verboten-Hinweisschildern. Wie kann das sein, wo es doch in Deutschland ein Panoramarecht gibt, nachdem man alles fotografieren darf, was von der Straße aus und ohne weitere Hilfsmittel einfach so zu sehen ist?

In der Tat gibt es so einige juristische Stolpferfallen, die Fotografen unbedingt kennen sollten, bevor sie ihre Bilder im Internet veröffentlichen oder gar in Fotoportalen zum Verkauf anbieten.

Fein raus ist eigentlich nur der Hobbyfotograf, der seine Bilder nur für sich selbst macht. Fürs private Fotoalbum aus Papier oder für die heimische Galerie mit schön gerahmten Fotos.

Das Upload-Magazin klärt über das “Recht am Bild der eigenen Sache” auf und noch so über einiges mehr.

Was am Ende wirklich zählt, sind Erinnerungen. Das sage nicht ich, sondern erzählen die Damen eines Altenstifts. Derzeit läuft vormittags im ZDF bei Volle Kanne eine interessante Reportage: Leben im Altersheim. Wie das so ist, ob die Bewohner noch träumen und ab wann man denn alt sei, fragt der junge Reporter und die Alten geben durchaus bemerkenswerte Antworten.

Alt sein ist eine Frage der Einstellung.

Die 94-Jährige verneint vehement, alt zu sein. Sie schiebt noch locker 70er-Jährige im Rollstuhl vor sich her und freut sich über ihr abwechslungsreiches Wochenprogramm. Von Sport (Sturzprävention) über Kreativkurse (Handarbeiten) bis hin zum Glücksspiel (Bingo) enthält es mehr Höhepunkte , als viele selbstständig lebende Senioren sich zu Hause gönnen (können).

Im Heim ist es egal, wer du mal warst.

Bemerkenswert auch das: Ob Bankmanager, Hausfrau, Verkäuferin oder Handwerker, im Altersheim spielt das alles keine Rolle mehr. Hier kommt es nur noch auf das hier und jetzt an. Das alte Leben, die Besitztümer, die man vielleicht ein ganzes Leben lang angesammelt hat, spielen keine Rolle mehr. Das Zimmer im Heim bietet in der Regel nur wenig Platz für persönliches Inventar. Es wäre auch nicht sinnvoll, das alte Bett mitzunehmen, wenn doch im Heim alles so schön seniorengerecht und pflegeleicht eingerichtet ist.

Das Fotoalbum ist der größte Schatz

Bei aller Bescheidenheit, auf ihre Fotoalben wollen die Alten nicht verzichten. Es enthält ihr Leben und erzählt längst vergessene Geschichten immer wieder neu. Es hilft die sieben Sinne bei einanderzuhalten und gibt Selbstsicherheit: Ich bin noch immer dieselbe, wie vor 60, 70 oder 80 Jahren.

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Also dann: Ich wünsche Ihnen viel Glück und noch einen wunderbaren Advent.

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