Bilderrahmen - Bilder, Kunst und Accessoires perfekt inszeniert

 

 

Monatsarchiv für August 2008

19. August 2008


Es ist ein sonniger Tag. Mein Büro ist vom Licht durchflutet. Die raumhohe Strelizie spiegelt sich im gerahmten Rosenbild gegenüber – unfreiwillig ist hier eine eigenartige Bildkomposition entstanden: Das Gelb der Rosenblätter im Hintergrund und darüber schweben im Bilderrahmenglas die gespiegelten Schattenbilder der riesigen Strelizienblätter. Hätte ich für das Rosenbild Antireflexglas verwendet, sähe das Bild jetzt viel besser aus. Die gelben Rosenblätter würden im warmen Sonnenlicht leuchten – statt dessen sehe ich auf dem Glas alles, nur keine Rose.

Im Raum nebenan hängt ein Klatschmohn im Eck. Das heißt: Ich weiß, im schwarzen Holzrahmen ist eigentlich ein knallrotes Mohnbild – zu sehen ist davon gerade leider nichts. Denn beiderseits des Blumenbildes treffen im 90° Winkel große Fensterflächen aufeinander. Zu viel Licht für ein Bild, das mit Acrylglas gerahmt worden ist. Wirklich schade um das schöne Mohnbild. Bis es zu sehen ist, ist’s später Nachmittag. Erst dann liegt diese Zimmerwand im Schatten und alle Bilder erscheinen wieder so schön, wie vorgesehen.

Ganz anders verhalten sich die Bilder, die weiter vom Fenster entfernt hängen. Sie wirken den ganzen Tag, egal ob draußen die Sonne scheint oder ob es schneit. So lange das künstliche Raumlicht in keinem ungünstigen Winkel zu den Bildern steht, kann ich mich an den satten Farben und Motiven der Bilder erfreuen und muss mich nicht über unerwünschte Reflexe auf den Gläsern ärgern.

Was ich damit sagen will: Es gibt gute Gründe, Antireflexglas für Bilderrahmen zu verwenden. Nicht überall, nicht für jeden Raum und für jeden Zweck aber dort wo viel Licht von unterschiedlichen Seiten auf gerahmte Bilder trifft, da wirkt sich die besondere Machart von Antireflexglas äußerst positiv aus: Reflexe werden fast vollständig geschluckt und die klare Sicht aufs Bild ist von allen Seiten gegeben. Und so soll es schließlich auch sein.

Antireflexglas ist nicht gleich Antireflexglas

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Herstellungsarten, die sich auch deutlich im Preis des Antireflexglases unterscheiden.

1. Mikrogeätztes Antireflexglas. Das Glas ist leicht mattiert und nimmt dem Bild dahinter ein klein wenig seiner Leuchtkraft. Insbesondere wenn zwischen Bild und Glas ein Passepartout und damit knapp zwei Millimeter Luft liegen.

2. Interferenzoptisch entspiegeltes Antireflexglas. Dieses Antireflexglas wird wie zweifach entspiegelte Brillengläser hergestellt. Reflexe verschwinden und das natürliche Aussehen bzw. die Farben der so gerahmten Bilder bleibt erhalten. Leider ist das entspiegelte Antireflexglas deutlich teurer als das geätzte Antireflexglas.

Wenn Sie wert auf Farbechtheit Ihrer gerahmenn Bilder legen, ist interferenzoptisch entspiegeltes Antireflexglas die bessere Wahl. Zumindest dann, wenn Ihr Bild später in einem hellen, lichtdurchfluteten Raum hängen wird. Ansonsten genügt auch Normalglas, um Ihr schön gerahmtes Bild reflexfrei und unverfälscht zu genießen.

Weitere Informationen zu Glasarten:

1. August 2008


Sie haben Ihre Wohnung renoviert? Die Wände sind frisch gestrichen oder tapeziert, Möbel und Fensterstores harmonieren wunderschön. Fehlen nur noch einige Accessoires. Ein malerisches Rosenbild hat es Ihnen angetan doch um es so richtig zu genießen, muss es noch an die Wand – und zwar möglichst passend zum Stil des Raumes. Die Frage ist: Wie finden Sie jetzt den richtigen Bilderrahmen? Und: Warum muss überhaupt ein Bilderrahmen sein?

Die zweite Frage lässt sich am leichtesten mit einem Beispiel beantworten: Das märchenhafte Rosenbouquet einmal mit und einmal ohne Bilderrahmen. Sehen Sie den Unterschied?

Rosenbouquet gerahmt und ungerahmt

Beide Rosenbilder besitzen dasselbe Format. Ohne Rahmen ist das Bild zwar schön, die Farben sind harmonisch und keineswegs blass. Dennoch wirkt das rahmenlose Bild wesentlich kleiner. Zudem sieht es auf der weißen “Wand” nahezu verloren aus.

Ganz anders das gerahmte Rosenbild. Das Passepartout in Altrosa wurde farblich auf den Hintergrund abgestimmt. Zusätzlich greift der Rahmen Boston das Edle und Wertvolle des Rosen-Themas mit seiner wertigen Wurzelholzoptik wieder auf. Farblich bildet der Bilderrahmen einen schönen, aber nicht zu harten Kontrast zum hellen Passepartout. Der Gesamteindruck überzeugt.

Natürlich hätte die Wahl des Bildrahmens auch ganz anders ausfallen können. Dazu müssen Sie wissen: Jeder Bilderrahmen ist das Bindeglied zwischen Bild und Wand, zwischen Thema des Bildes und Stil des Raumes. Auch die Wandfarbe spielt eine sehr wichtige Rolle. Dessen ungeachtet bestimmen auch persönliche Vorlieben und nicht zuletzt auch der Geldbeutel die Wahl des Bilderrahmens.

Dazu nun weitere Beispiele:

Eine neutrale weiße Wand erlaubt jede Farbkombination und ermöglicht damit einen “fliegenden” Stil- und Bilderwechsel. Links werden die Rosen von einem modernen Alurahmen gefasst. Kontrapunkt dazu: Bilderrahmen Paris mit Holzprofil und einem feinen Goldrand auf der Innenseite.

Nicht zu übersehen ist der Größenunterschied. Obwohl beide Rahmen das identische Innenmaß (maßgebend für das Bild) besitzen, wirkt das Rosenbild im Alurahmen feiner, kleiner und moderner als der mondän-elegante Bilderrahmen aus Holz.

Zwei Rosenbilder hübsch gerahmt

Zum Schluss zeige ich die beiden Rahmen vor bzw. auf einer farbigen Wand. Der optische Eindruck ist ebenfalls völlig unterschiedlich. Links modern und erfrischend jung. Rechts teuer, edel und romantisch.

Gerahmte Rosenbilder vor farbigen Wänden

Sie sehen: Einen passenden Bilderrahmen zu finden ist eine Herausforderung. Beantworten Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Welchen Stil bevorzugen Sie und wie ist der Raum eingerichtet, in dem das Wandbild hängen soll: edel, jung, modern, mondän, rustikal, natürlich, konservativ, teuer, üppig, barock, spartanisch?
  • Welche Farben dominieren im Raum und welches sind die begleitenden Farben?
  • Wie ist Farbe der Wand?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?

Wenn Sie zunächst probieren möchten, welcher Rahmen und welches Passepartout zu Ihrem Wandbild passen, testen Sie einfach mal den MagicFramer. Damit bekommen Sie ganz schnell ein Gespür für das Zusammenspiel zwischen Passepartout, Bilderrahmen und Bild.

Bild: Märchenhaftes Rosenbouquet von Nature To Print.

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