Bilderrahmen - Bilder, Kunst und Accessoires perfekt inszeniert

 

 

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Die Versuchung ist groß und digitale Bilderrahmen sind ja auch verlockend. Für Menschen, die viele Bilder haben und sich nicht entscheiden können, welches der vielen ihr Lieblingsbild ist. Und für junge Leute, die glauben, damit ihren Eltern und Großeltern eine Freude bereiten zu können. Die Handhabung, so heißt es in der Werbung, sei schließlich einfach und wirklich teuer sind normale digitale Bilderrahmen nun auch nicht mehr. Billige Rahmen passen sogar noch ins Weihnachtsgeschenkbudget (Siehe dazu auch dieser  Testbericht von Chip). Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Vergessen wird: Wo Technik versteckt wird, so wie es beim digitalen Bilderrahmen der Fall ist, werden auch die Bedienelemente winzig klein. Zu klein für Grobmotoriker, zu denen auch die von Gelenkschmerzen und mit steifen Gelenken geplagte Senioren zählen. Englische Aufschriften erklären sich dieser Zielgruppe auch nicht von selbst. Ziehen Sie sich spaßeshalber einmal Winterhandschuhe an und probieren Sie damit mal einen digitalen Bilderrahmen zu bedienen. Na, merken Sie was?

Hinzu kommt noch das Problem der Bildgröße. Bezahlbare digitale Bilderrahmen sind eher klein. Zu klein, um schöne Bilder wirklich mit Genuss anzusehen. Was spricht dagegen, Bilder am normalen Monitor anzusehen. Ihr Fotoalbum auf der Festplatte hat jede Menge Platz und wenn ihr PC ohnehin schon den ganzen Tag läuft, dann nutzen Sie eben die Windows-Funktion mit dem wechselnden Desktophintergrund. Der kostet nichts zusätzlich, braucht keinen zusätzlichen Strom und auch keinen zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch oder anderswo.

Ökologisch gesehen ist so ein digitaler Bilderrahmen schon gar nicht zu vertreten. Ein Monitor, der nichts weiter kann, als kleine Bilder anzuzeigen - welche Verschwendung von Energie und Ressourcen, egal ob mit Netzstecker oder Batteriebetrieben.

Dabei sollte es sich längst herumgesprochen haben: Um Bilder anzusehen, ist kein Strom vonnöten. Ein Haken an die Wand und dazu ein schön gerahmtes Bild: Fertig ist die hausgemachte Bildergalerie. Das klappt schon seit Generationen bestens.

Für mich steht fest: Der digitale Bilderrahmen gehört zu den Dingen, die die Welt nicht braucht.

Metall-Porträtrahmen von HarmaEs ist nicht wirklich nicht einfach, unter 30 neuen Porträtrahmen den einen auszusuchen, der einem am besten gefällt. Denn egal welchen dieser modernen Bilderrahmen ich näher betrachte: Sie sind alle sehr gut verarbeitet und wirken toll. Letzteres ist ohnehin klar, denn diese Porträtrahmen sind schließlich dazu gedacht, den oder die Herzallerliebste oder die Familie hübsch und angemessen zu präsentieren. Auf dem Schreibtisch im Büro, auf der Nachtkonsole, auf dem Sideboard, oder, falls vorhanden: auf Kaminsims und Klavier. Gerade Eltern und Großeltern schätzen und pflegen Ihre eigene Ahnengalerie in kleinen aufgestellten Bilderrahmen ja sehr. Und wird ein Baby geboren, gesellt sich sogleich ein neuer Porträtrahmen hinzu.

Das Praktische an den Porträtrahmen bzw. Fotorahmen ist zunächst die pflegeleichte Oberfläche. Abstauben, auch mit einem leicht feuchten fusselfreiem Tuch, ist möglich und sicherlich auch nötig. Denn steht so ein Bilderrahmen dort, wo sich das tägliche Leben abspielt, wird er oft täglich in die Hand genommen. Das verhindern Sie eigentlich nur, wenn Sie den Fotorahmen an die Wand hängen, anstatt ihn aufzustellen. Möglich ist in vielen Fällen beides.Porträtrahmen mit Bildbox von Hama

Und dann gibt es noch Porträtrahmen mit Zusatznutzen. Plugins auf Neudeutsch. Beispielsweise der Aufstellrahmen Luzern von Hama. Sein Geheimnis: Der Rahmen ist zugleich auch eine Aufbewahrungsbox für bis zu 40 Fotos. Das heißt also, man(n) kann sich der Reihe nach seinen Harem anzeigen lassen. Oder eben jeden Tag ein anderes Familienmitglied. Praktisch ist so eine Bildbox allemal.

Ebenfalls von Hama: Der Porträtrahmen mit Kalenderfunktion. Ideal für den Schreibtisch und hält Jahre. Der Kalender ist nämlich zukunftsfähig. Kleines Manko: Monatsnamen und die Namen der Tage sind nicht in Deutsch, sondern leider nur in Englisch geschrieben. Der Rest ist simpel, schlicht und aus Metall.Metall-Portätrahmen Bern von Hama

Während die meisten Metallrahmen heutzutage ja eher nüchtern und schlicht daherkommen, erinnert Porträtrahmen Bern mit seinen Metallstegen und hellgrauen/mittelgrauen Flächenelementen an den berühmten Tiffany-Stil. Nur eben nicht bunt, sondern in Silber und zweiterlei Grautönen. Das macht diesen Porträtrahmen recht interessante für eher romantisch angehauchte Seelen.Dreifacher Porträtrahmen aus Metall

Für Eltern dreier Kinder oder Familienväter mit zwei Kindern dürfte Fotorahmen Orleans genau richtig sein. Ein breiter Alurahmen, der Platz für drei Fotos bietet und sowohl im Hochformat als auch im Querformat echt stark aussieht.

Zu den Bilderrahmen, die besonders durch elegante Schlichtheit glänzen, gehört ganz sicher auch der Porträtrahmen Montpellier. Eine matt geschliffene Metalloberfläche, und ein relativ breiter Rahmen – mehr braucht es nicht, um ein schönes Porträt perfekt zu rahmen. Und der Preis ist mit 11,02 Euro in der kleinsten Größe (10×15 cm) mehr als nur angemessen. Bilderrahmen Montpellier passt durch sein schlichtes Design zu jedem modernen Wohnstil. Wollte ich persönlich einen Porträtbilderrahmen verschenken, dann wäre es dieser.Porträtrahmen Riley aus Holz und Alu

Natürlich gibt es auch Porträtrahmen aus Holz. Sehr schöne sogar: Ghana ist so ein Holzrahmen, der allerdings alles andere als langweilig daherkommt. Je drei geschnürte ”Linien” oben und unten setzen gekonnt Akzente und lenken den Blick des Betrachters auf das (hoffentlich) gelungene Fotos des Porträtierten. Den extravaganten Holzrahmen Ghana gibt es in Weiß und in Schwarz.

Sehr schön ist auch der Bilderrahmen Riley von Hama, der Holz elegant mit Alu verbindet. Besonders edel wirkt das breite Holzprofil, das durch seine ”Linierung” entfernt an Schiffsplanken en miniature erinnert. Ein wunderbarer Rahmen, der gewiss einen Ehrenplatz auf dem Sideboard verdient.

Avantgardistischer Metall-Bilderrahmen Le MansVöllig aus dem Rahmen gefallen ist mein letztes Beispiel: der Metallrahmen Le Mans, ebenfalls von Hama. Er nimmt das Bild aus der Mitte heraus rückt es nach rechts und sorgt so für erhöhte Aufmerksamkeit. Ein Experiment, das mit dem richtigen Motiv durchaus gelingen kann und fast schon avantgardistisch wirkt.

Sie sehen: Es ist wirklich nicht leicht, unter 30 neuen Fotorahmen den richtigen auszusuchen. Falls Ihnen meine kleine Vorauswahl gefallen hat, schauen Sie doch mal rüber zu rahmenversand.com. Dort finden Sie diese und weitere Porträtrahmen auf einen Klick. Viel Spaß beim Auswählen. Wenn Sie mögen, verraten Sie mir an dieser Stelle gelegentlich Ihren Favoriten. Ich bin wirklich sehr gespannt.

“Tu mir das bloß nicht an” raunzt Mutter, als ich ihr die Vorzüge eines digitalen Bilderrahmen erklären will.

Wieso denn nicht, will ich wissen. Immerhin habe ich Weihnachten im Hinterkopf und hoffe, mit einem kleinen digitalen Bilderrahmen mit Datenstick wäre mein Schenkproblem blitzschnell aus der Welt zu schaffen. “Das Ding steht nur ‘rum, verstaubt und überhaupt kenn’ ich mich damit nicht aus. Wenn ich schon ein Foto auf mein Sideboard stelle, dann muss es auch echt sein – und nicht digital.”

Na gut, Muttern ist 77 Jahre alt und nimmt schon längst kein Blatt mehr vor dem Mund. Sie hat viel erlebt, ist viel gereist und verwahrt Ihre Fotoschätze grundsätzlich im Schuhkarton und in einem uralten Fotoalbum auf. Das zu ändern, gelingt mir in diesem Leben bestimmt nicht mehr, darum rüttel ich auch schon lange nicht mehr daran. Aber dass Mutter selbst gegen einen schicken modernen Bilderrahmen wettert, der von alleine immer wieder neue Bilder präsentiert, wundert mich schon sehr.

Mein letzter Versuch: Aber das gerahmte Foto vom Papa dort auf dem Sideboard magst du schon? Wo ist denn für dich der Unterschied? “Ach, Kind, Papas Bild ist irgendwie fast echt. Wenn ich morgens ins Esszimmer komme, wünsche ich ihm sogar einen guten Morgen. Das gehört für mich dazu. Aber ein Bilderrahmen, der sich andauernd ändert, das ist nichts für mich. Das wäre ja wie Fernsehen – nur ganz klein und unpersönlich und Strom verbraucht so ein Dingens obendrein. Ne, Kind, tu mir das bitte nicht an. Echte Fotos mit echten Menschen, gerne auch nett gerahmt, sind mir einfach viel, viel lieber.”

Mir scheint, zu Weihnachten muss ich mir doch noch etwas anderes einfallen lassen.

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