Bilderrahmen - Bilder, Kunst und Accessoires perfekt inszeniert

 

 

Archiv für die Kategorie 'Rahmenwerkstatt'

1. August 2008


Sie haben Ihre Wohnung renoviert? Die Wände sind frisch gestrichen oder tapeziert, Möbel und Fensterstores harmonieren wunderschön. Fehlen nur noch einige Accessoires. Ein malerisches Rosenbild hat es Ihnen angetan doch um es so richtig zu genießen, muss es noch an die Wand – und zwar möglichst passend zum Stil des Raumes. Die Frage ist: Wie finden Sie jetzt den richtigen Bilderrahmen? Und: Warum muss überhaupt ein Bilderrahmen sein?

Die zweite Frage lässt sich am leichtesten mit einem Beispiel beantworten: Das märchenhafte Rosenbouquet einmal mit und einmal ohne Bilderrahmen. Sehen Sie den Unterschied?

Rosenbouquet gerahmt und ungerahmt

Beide Rosenbilder besitzen dasselbe Format. Ohne Rahmen ist das Bild zwar schön, die Farben sind harmonisch und keineswegs blass. Dennoch wirkt das rahmenlose Bild wesentlich kleiner. Zudem sieht es auf der weißen “Wand” nahezu verloren aus.

Ganz anders das gerahmte Rosenbild. Das Passepartout in Altrosa wurde farblich auf den Hintergrund abgestimmt. Zusätzlich greift der Rahmen Boston das Edle und Wertvolle des Rosen-Themas mit seiner wertigen Wurzelholzoptik wieder auf. Farblich bildet der Bilderrahmen einen schönen, aber nicht zu harten Kontrast zum hellen Passepartout. Der Gesamteindruck überzeugt.

Natürlich hätte die Wahl des Bildrahmens auch ganz anders ausfallen können. Dazu müssen Sie wissen: Jeder Bilderrahmen ist das Bindeglied zwischen Bild und Wand, zwischen Thema des Bildes und Stil des Raumes. Auch die Wandfarbe spielt eine sehr wichtige Rolle. Dessen ungeachtet bestimmen auch persönliche Vorlieben und nicht zuletzt auch der Geldbeutel die Wahl des Bilderrahmens.

Dazu nun weitere Beispiele:

Eine neutrale weiße Wand erlaubt jede Farbkombination und ermöglicht damit einen “fliegenden” Stil- und Bilderwechsel. Links werden die Rosen von einem modernen Alurahmen gefasst. Kontrapunkt dazu: Bilderrahmen Paris mit Holzprofil und einem feinen Goldrand auf der Innenseite.

Nicht zu übersehen ist der Größenunterschied. Obwohl beide Rahmen das identische Innenmaß (maßgebend für das Bild) besitzen, wirkt das Rosenbild im Alurahmen feiner, kleiner und moderner als der mondän-elegante Bilderrahmen aus Holz.

Zwei Rosenbilder hübsch gerahmt

Zum Schluss zeige ich die beiden Rahmen vor bzw. auf einer farbigen Wand. Der optische Eindruck ist ebenfalls völlig unterschiedlich. Links modern und erfrischend jung. Rechts teuer, edel und romantisch.

Gerahmte Rosenbilder vor farbigen Wänden

Sie sehen: Einen passenden Bilderrahmen zu finden ist eine Herausforderung. Beantworten Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Welchen Stil bevorzugen Sie und wie ist der Raum eingerichtet, in dem das Wandbild hängen soll: edel, jung, modern, mondän, rustikal, natürlich, konservativ, teuer, üppig, barock, spartanisch?
  • Welche Farben dominieren im Raum und welches sind die begleitenden Farben?
  • Wie ist Farbe der Wand?
  • Wie hoch ist Ihr Budget?

Wenn Sie zunächst probieren möchten, welcher Rahmen und welches Passepartout zu Ihrem Wandbild passen, testen Sie einfach mal den MagicFramer. Damit bekommen Sie ganz schnell ein Gespür für das Zusammenspiel zwischen Passepartout, Bilderrahmen und Bild.

Bild: Märchenhaftes Rosenbouquet von Nature To Print.

28. Juli 2008

Fast jeder neue Bilderrahmen enthält einen Einleger, auf dem die Maße eines Passepartouts angedeutet sind. Der Bequemlichkeit halber verwenden viele diesen dünnen Einleger tatsächlich um ihre Bilder oder Fotos darauf zu legen und im Bilderrahmen so zu präsentieren. Schade um die verpasste Chance!

Ein echtes Passepartout ist sehr viel mehr als ein simpler Bildträger. Allerdings müssen dazu Farbe und Qualität stimmen. Mit einem dünnen Blatt Papier ist es nämlich längst nicht getan. Erst wenn das Passepartout exakt geschnitten ist und mit den Farben des Bildes harmoniert, erfüllt das Passepartout seine Aufgabe so perfekt wie geplant: Es präsentiert das Bild, unterstreicht dessen Einzigartigkeit und Bedeutung und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters vom Raum über den Rahmen hinweg zum Bild.

Bevor es jedoch so weit ist, gilt es die richtige Farbe des Passepartouts zu finden. Und das geht so:

Vornweg ein bisschen Farbtheorie. Der Farbkreis:

Farbkreis

Wenn Sie sich schon einmal mit dem Farbkreis beschäftigt haben, kennen Sie auch komplementäre Farben. Beispiele dazu: Lila und Orange. Oder Blau und Gelb. Oder Rot und Grün. Komplementär sind diese Farbpaare deshalb, weil sie in einem Farbkreis genau gegenüber stehen und sich deswegen für das menschliche Auge (zu einem ganzen Kreis) ergänzen. So wie hier das Blau und das Gelb:

Komplementäre Farben im Farbkreis

Noch immer komplementär, wenn auch gesplittet nennt man eine Farbkombination, wenn die gesuchte Farbe im Farbkreis nicht genau gegenüber der Ausgangsfarbe (hier Blau) liegt, sondern jeweils “ein Feld” daneben. In unserem Beispiel sieht das dann so aus:

Gesplittete komplementäre Farben

Schieben sich die Farbfelder noch weiter auseinander, entsteht eine Triade. Ein Dreiklang, der durch die Lage der einzelnen Farben im Farbkreis harmonisch wirkt.

Triade

Darüberhinaus empfinden wir Farben auch dann als harmonisch, wenn sie im Farbkreis dicht nebeneinander liegen. Wir sprechen dann von analogen Farben. Hier im Beispiel liegen Türkis, Blau und Lila dicht beisammen:

Und wenn sich eine einzige Farbe z.B. Blau alleine durch ihren Schwarzanteil von der nächst helleren oder dunkleren Variation unterscheidet, sprechen wir von monochromatischen Farben. Diese harmonisieren ebenfalls mit einander. Im Beispiel sehen wir also ein dunkles, ein mittleres und ein helles Blau.

Monochromatische harmonisierende Farben

So weit der Farbkreis und der akademische Weg, harmonisierende Farben zu finden und zu erklären.

In der Praxis steht uns zur der Auswahl der richtigen Passepartoutfarbe  so ein nützliches Tool wie den Colorschemer eher selten zur Verfügung. Was also tun?

Betrachten Sie Ihr Bild: Welche Farben dominieren und welche Farben sind zusätzlich vorhanden.

Das Passepartout sollte die Wirkung des Bildes unterstreichen, nicht totschlagen. Deshalb müssen Sie sich bei der Farbwahl zunächst an den vorhandenen Farben des Bildes orientieren. Würden Sie eine komplementäre und damit in der Wirkung gleich starke Farbe wählen, würde das Passepartout Ihr Bild übertönen. Deshalb ist es besser, die dominanteste Farbe zunächst außen vor zu lassen und eine der begleitenden Farben für das Passepartout zu nehmen. Ich habe mich bei diesem Beispiel für die Farbe Petrol entschieden. Sie kommt im Hintergrund des Blumenbildes vor. Fürs Passepartout darf es dann gerne einen Ton dunkler sein.

Blauer Lein in Petrol

Oder Sie bleiben bei der Hauptfarbe und wählen als Passepartoutfarbe eine Farbe des monochromatischen Farbkreises. Beispiel: Das Beispielbild zeigt die mittelblaue Blüte, dann wählen Sie für das Passepartout ein etwas helleres oder dunkleres Blau. Denkbar, wenn auch nicht ganz optimal, wären diese beide Variationen:

Helles oder dunkles Passepartout

Jetzt denken Sie vielleicht, dieser Aufwand ließe sich ganz einfach reduzieren, indem man neutrale weiße oder schwarze Passepartouts verwendet. Allerdings haben Sie da die Rechnung ohne die Passepartouts-Hersteller gemacht. Weiß gibt es inzwischen in so vielen Nuancen, genaues Hingucken und Auswählen ist dennoch angebracht. Überhaupt passen weiße oder schwarze Passepartouts mit ihren harten Kontrasten längst nicht überall und bei jedem Bildthema. Sehen Sie selbst:

Passepartouts in Schwarz und Weiß

Fazit: Es gibt keine einzig wahre Lösung, die Farbe eines Passepartouts zu wählen, sondern verschiedene Möglichkeiten. Als Basis sollte jedoch stets das Bild selbst dienen. Rahmenart und Rahmenfarbe werden im nächsten Schritt angepasst.

Übrigens: Der Magic Framer erleichtert Ihnen das Finden eines optimalen Passepartous. Sie sehen direkt am Bildschirm, welche Farbe zu Ihrem Foto passt und auch die anschließende Wahl des Bildrahmens ist ein reines Kinderspiel.


Blumenbild: Blauer Lein by Nature To Print.

Produktkategorien bei rahmenversand.com:

10. April 2008

Man kennt sie ja aus dem Künstlerbedarf, aber schon mal gesehen, wie Halbe Rahmen produziert werden? Als ich diesen Rahmentyp zum ersten Mal sah, war ich total fasziniert. Weil Halbe Rahmen das Einrahmen tatsächlich erheblich vereinfacht. Fast möchte man sagen, Halbe Rahmen hat das Rahmen revolutioniert. Aber man soll ja nichts übertreiben. Es genügt ja, wenn ein Bilderrahmen einfach zu händeln sind, zeitlos schön und dabei stabil ist, um seine eigentliche Aufgabe perfekt zu erfüllen: Den Schutz und die perfekte Inszenierung von Fotografien, Kunst und Informationstafeln. Halbe Rahmen sind diesbezüglich schon eine sehr gute Wahl.

Du befindest Dich im Archiv der Kategorie Rahmenwerkstatt.

Bilderrahmen für Sie!

Bestellen Sie hochwertige Bilderrahmen online in vielen Formaten, Profilen und Materialien. Auf Wunsch Sondergrößen und Bilderrahmen mit außergewöhnlichen und edlen Profilen. Dazu echte Schrägschnitt-Passepartouts in vielen Farben und nach Maß. Auch Sie finden Ihren Bilderrahmen - günstig und in großer Auswahl bei rahmenversand.com!