Bilderrahmen - Bilder, Kunst und Accessoires perfekt inszeniert

 

 

Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

24. Juli 2009

Wir sind umgeben von Bildern. Auf jeder Seite im Internet, fliegen sie uns entgegen. Wir erstellen Fotoalben auf der Festplatte des eigenen PCs und in virtuellen Showrooms. Wir versenden Fotos der lieben Kleinen per E-Mail an Oma, Hinz und Kunz. Wir bloggen aktuelle Bilder aus Haus, Garten und Büro, zeigen uns sogar als Avatar. In Sekunden versendet Twitter für uns die neuesten Schnappschüsse rund um die Welt und per E-Mail erscheinen die Bilder gleichzeitig bei Posterous und anderen Web-Zwo-Punkt-Null-Communitys. Digitale Bilderrahmen Bilderschauen – bis zum Erbrechen oder bis sein Chip den Geist aufgibt.

Mir wird schwindlig bei dem Gedanken, wo in fünf Jahren all die Bilder sind. Mit Sicherheit habe ich bis dahin einen neuen Rechner. Der digitale Bilderahmen ist hinüber. Und ob es Web-Zwo-Punkt-Null-Communitys von heute noch gibt und wenn ja, welche, steht in den Sternen. Internetangebote kommen und gehen und überall steht drin, die Nutzung geschieht auf eigene Gefahr. Das heißt, alle Bilder sind im Grunde ständig in Gefahr, für immer verloren zu gehen. Einfach so.

Ich muss gestehen, den Gedanken, meine Bilder zu verlieren, beschäftigt mich immer öfter. Früher war das anders. Man klebte Fotos der Kinder brav ins echte Fotoalbum und die besonders guten Porträts vom Fotografen wurden schön gerahmt und an einem Ehrenplatz aufgehängt. Omas und Opa wurden zu Weihnachten mit gerahmten Bilder ihrer Enkel bedacht und egal wie erwachsen “die lieben Kleinen” inzwischen sind:  Ihre Kinderporträts haben noch immer ihren Ehrenplatz. Aus guten Gründen. Denn mit jedem Blick auf alte Fotos, erinnern wir uns an Zeiten, Geschichten und Menschen, die längst vergangen sind.

Auf der Fahrt von Düsseldorf nach Heidelberg

Auf der Fahrt von Düsseldorf nach Heidelberg

Weil das so ist, sind echte Fotos und echte Bilder so unentbehrlich und zeitlos wie seit Generationen. Moderne Fotopapiere versprechen 70 Jahre und länger ihre Farben zu behalten. Ob es klappt, werde ich nicht mehr erleben. Wenn ich jedoch die Fotoalben meiner Elter und Großeltern betrachte und dazu die alten gerahmten Familienbilder an der Wand, bin ich guter Dinge. Es sind allesamt wichtige Werte, von bleibender Erinnerung. Hochgeschätzte Kostbarkeiten, bewahrt für die kommende Generation(en).

Wandtattoo
Wände zu gestalten ist eine Wissenschaft für sich. Und ziemlich kreativ. Seit einiger Zeit bereichern Wandtattoos das Geschehen an der Wanddesignerfront. Für den, der sie noch nicht kennt: Wandtattoos sind Aufkleber für die Wand. Die Motive sind sehr vielfältig und reichen vom Text-Zitat bis hin zu einzelnen großen Blüten.

Das Schöne an einem Wandtattoo ist, dass Sie so schnell und von jedermann an die Wand zu bringen sind. Das lästige Einkleistern der Wand, wie beim Tapezieren, entfällt komplett. Einfach Tattoo aussuchen, vom Träger lösen und an die gewünschte Wandstelle kleben und gut ist. Das Ablösen der Wandtattoos geht genauso einfach und schnell. Der Untergrund der Wand nimmt dabei keinen Schaden.

Wandtattoos sind somit ideal für (junge) designorientierte Leute, die Veränderungen und witzige Wohnraumideen lieben. Auch wenn man noch Geschenke sucht, ist ein Wandtattoo sicher eine originelle Idee.

Sie nutzen Photoshop schon seit Jahren und meinen schon alles zu wissen, was es dazu für Fotografen, Mediengestalter und Grafiker zu wissen gibt? Vergessen Sie’s. Das Praxisbuch Adobe Photoshop CS4 von Sibylle Mühlke schlägt alles, was ich bislang an Fachbüchern gesehen und gelesen habe. Und das in vielerlei Hinsicht.

Die lesefreundlichen Kapitel sind kurz und prägnant geschrieben. Viele anschauliche Grafiken und Infos (z. B. Shortcuts, Paletten- oder Ebeneneinstellungen) reichern die Texte zusätzlich an. Selbst Anfänger verstehen jede, noch so komplizierte Technik und kann sie Schritt für Schritt nachvollziehen.  Das Kompendium ist damit ein hervorragendes Werk, um die Grundlagen von Photoshop kennenzulernen und richtig zu nutzen.

Erfahrene Photoshop-Anwender  werden sich zunächst auf die Neuheiten der Version CS4 stürzen und dabei vieles entdecken, was bei ersten unbedarften Selbstversuchen nur ansatzweise gelingt. Mühlke weiß längst mehr und verrät wie die neuen Wergzeuge richtig funktionieren. Beim inhaltssensitive Skalieren oder den neuen Masken-Paletten werden selbst geübten Photoshop-Kenner staunen und sich über die neuen, zeitsparenden Möglichkeiten sicherlich freuen.

Sehr angenehm fällt auch die Unterteilung der einzelnen Inhaltsbereiche auf. Fotografen finden sofort Lösungen für ihre speziellen Anforderungen. Und wer gezielt Lösungsansätze zu bestimmten Techniken, Werkzeugen, Paletten, Ebenen, Filter usw. sucht, findet sie über das übersichtliche Suchregister.

Das Kompendium zu Photoshop CS4 ist kein Werk, das man von vorne bis hinten durchliest, sondern ein ein äußerst praktisches Nachschlagewerk. Interessant für jeden Photoshop CS4-Anwender und für solche, die über ein Update ihre Photoshop-Version nachdenken. Nach dieser Lektüre gibt es daran allerdings keine Zweifel mehr.

Das Kompendium enthält zusätzlich zwei Stunden Video-Lektionen und einen persönlichen Zugangscode für weitere kostenlose Videos und Update zum Buch. Insgesamt ist dieses umfassende Kompendium zu Adobe Photoshop CS4 jeden Cent wert.

10. Juni 2009

Wo viel Licht, da viel Schatten. Ein simples Sprichwort sagt im Grunde schon alles, was man zum Fotografieren draußen unter freien Himmel und bei strahlendem Sonnenschein wissen muss. Egal was man fotografiert: Die Schatten sind hart und tief. Dagegen hilft nur ein anderes Timing: frühmorgens raus zum Fotoshooting. Oder Technik und Knowhow: Aufhellen mit entfesseltem Blitz oder mit einem Reflektor.

Das Prinzip ist recht einfach: Wenn die Sonne, wie hier im Video, von rechts oben kommt, muss das künstliche Licht von links (unten) dagegen halten. Wichtig ist die Formel Einfallwinkel = Ausfallwinkel.

Mit einem entfesselten Blitz zu arbeiten, ist wirklich eine feine Sache – wenn Blitze nicht so teuer wären. Mit allem drum und dran kostet der Spaß mindestens 300 Euro. Viel preiswerter und dennoch sehr wirksam ist da der Einsatz eines Reflektors. Das kann ein echter Reflektor aus dem Fotofachhandel sein (zu haben ab 20 Euro) oder auch ein selbstgemachter: Schon eine weiße Styroporplatte wirkt manchmal wahre Wunder. Einziger Nachteil dieser Low-Budget-Methode: Sie brauchen Windstille oder zwei helfende Hände, die den Reflektor richtig positionieren.

Das Ergebnis: Porträts, die, perfekt gerahmt und zusammen mit einem hübschen Bilderrahmen, viel hermachen und die Erinnerungen an einen schönen Sommertag wachhalten.

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