Dieser Beitrag wurde am 2. September 2008 um 22:24 geschrieben und ist abgelegt unter Allgemein. Kommentare dazu können über den RSS 2.0 Feed verfolgt werden. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Deiner Website.
Angesichts der Auswahl moderner Bilderrahmengeschäfte und aktueller Trends wie z.B. Wandtattoos wird schnell vergessen, dass Holzrahmen schon seit Jahrhunderten im Dienste der Kunst stehen. Generationen von ambitionierten Rahmenbauern und sogar Künstler machten sich mit Kunstfertigkeit ans Werk, aus schmucklosen Holzleisten aussagestarke, mitunter auch edle Bilderrahmen zu gestalten. Bilderrahmen, die den Wert und die Bildaussage der ausgestellten Kunstwerke unterstreichen und unterstützen, ohne das Werk selbst zu unterdrücken.
Vergoldete Barockrahmen mit reichen Schnitzereien, mit Schildpatt oder Edelhölzern furniert, waren reich verzierte Rahmen in europäischen Adelshäusern lange Zeit en vogue. Insbesondere in Frankreich und Italien waren eine Zeit lang üppigst geschmückte Bilderrahmen beliebt, bei denen das gerahmte Bild fast schon in den Hintergrund trat.
Das hat sich inzwischen gottlob wieder geändert. Was seither geblieben ist: Moderne Bilderrahmen aus Holz sind ungeheuer vielseitig.
Naturbelassene Holzrahmen: Die Maserung des Holzes (Bergahorn, Pappel, Buche) ist deutlich zu sehen und tritt durch eine spezielle Oberflächenbehandlung mit Kalk oder Wachs wunderbar hervor. Naturbelassene Rahmen mit breiten Profilen eignen sich für moderne Bilder und in ein natürliches Wohnambiente. Räume, die nicht hyperstylish, sondern unaufgeregt, symphatisch und wohnlich wirken sollen. Kiefernholzrahmen mit vielen Astlöchern passen dagegen gut zu naiver Kunst und auch Kinderbilder werden darin schön für die Ewigkeit bewahrt.
Naturbelassene Kiefernholzrahmen, zu erkennen an den vielen Astlöchern, passen prima in rustikal eingerichtete Räume – und auch zum schwedischen, erfrischenden und ewig jungen ”IKEA-Stil”. Carl Larsson lässt grüßen.
Ganz anders wirken dagegen dunkel gebeizte und furnierte Holzrahmen: Darin lassen sich repräsentative Porträts ebenso gut fassen wie dunkle Gemälde, Meer – und Schiffsbilder oder Porträts edler Rassetiere (Pferde, Hunde etc.). Doch auch Miniaturen gewinnen durch den kontrastreichen dunklen Rahmen an Größe und Bedeutung. Dunkle Holzrahmen wirken streng, aber auch edel und repräsentativ. Insbesondere wenn an der Innenkante ein schmaler Goldrand gekonnt Akzente setzt. Dunkle Holzrahmen passen damit hervorragend in öffentliche Räume wie beispielsweise in Bibliotheken, in Rathäuser (Porträts der Bürgermeister!), Gemeindehäuser - oder in die Chefetage von Banken und Unternehmen.
Farbig lasierte oder lackierte Bilderrahmen aus Holz sind dagegen die richtige Wahl, wenn Sie moderne Drucke oder Fotos perfekt rahmen möchten und gleichzeitig einen farbigen Kontrapunkt zur Hauptfarbe Ihres Bildes setzen möchten bzw. den Rahmen passend zum Farbstil des Raumes wählen möchten. Ihnen kommt dabei die große Auswahl an Farben und Profilen zugute. Noch geschickter ist es allerdings, Sie probieren die Wirkung Ihres Fotos direkt im Rahmen aus. Der MagicFramer macht’s möglich.
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