Dieser Beitrag wurde am 5. September 2011 um 11:50 geschrieben und ist abgelegt unter Fotopraxis. Kommentare dazu können über den RSS 2.0 Feed verfolgt werden. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback von Deiner Website.
Schon im Fotokurs “Frühling im Bilderrahmen” erkläre ich, wie wichtig ein ruhiger, möglichst frei gestellter Hintergrund für die Wirkung eines schönen Bildmotives ist. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt dieses Video:
Auch wenn Sie vielleicht das Englisch des Fotografen nicht verstehen: es wird durchaus deutlich, was er sagen will. Wenn Sie Motive in Ihrem Garten suchen, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche, nämlich auf die Blüte oder die Pflanze. Unwichtige Details wie ein Gartentor, ein Zaun, Erde, Beeteinfassung etc. stören nur. Gehen Sie mit der Kamera näher dran und blenden Sie so alles aus, was vom Blick auf die Blüte stört.
Hilfreich dabei ist die Verwendung eines Stativs und der Liveview-Modus Ihrer Kamera. Im Video ist die kleine, spiegellose Spiegelreflexkameras von Olympus, die PEN E-P3 im Einsatz. Ein wahres Schätzchen. Hat den Chip einer großen Profikamera und ist dabei wirklich winzig und leicht. Eine ideale Zweitkamera für Profis und eine Immer-dabei-Kamera für Hobbyfotografen. Aber dies sei nur so nebenbei erwähnt. Denn Sie wissen ja: Der Fotograf macht die Fotos und nicht etwa die Kamera. Egal welche Marke im Spiel ist, es liegt an Ihnen, das Beste rauszuholen.
Und wenn Sie das geschafft haben, vergessen Sie nicht, Ihre schönsten neuen Fotos auszubelichten und schön einzurahmen. Denn erst in einem Bilderrahmen an der Wand, kommen sie richtig zur Geltung.
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8. September 2011 um 11:46
Schönes Tutorial. Ich habe mich gleich mal in den Garten begeben und die (wahrscheinlich) letzte Blütenpracht des Sommers fotografiert.
Und wenn nach der Sichtung am PC was Schönes dabei ist, gibts einen passenden Rahmen
Vielen Dank dafür!
8. September 2011 um 12:11
Immer wieder gerne.
28. Dezember 2011 um 12:09
Ich liebe solche Tutorials. Sie sind einfach Informativ und kommen auch von der Vermittlung toll rüber. Es ist einfach was anderes, als ein Buch zu lesen.
22. Januar 2012 um 11:22
Im Garten kann man wirklich üben. Aber sein “Creative Eye” schulen ist aus meiner Sicht quasi unmöglich. Man merkt vielleicht eher, dass man ein “schlechtes” Foto gemacht hat, aber perfekte Motive findet man sehr selten.
7. Februar 2012 um 11:01
Man kann immer in seinem Garten üben, das ist der perfekte Ort für Ruhe und Entspannung. Man verbindet viel mit dem eigenen Garten. Man kann für sich selbst immer perfekte Motive finden, wenn man sich damit auseinander setzt.
16. Februar 2012 um 12:28
Da ich dem Englischen nicht so mächtig bin, würde ich mich sehr über deutsche Tipps in einem Video freuen. Hat da jemand einen Tipp, wo es solche Videos zu finden gibt?